Acer Predator X38P

Acer Predator X38P

Seit Sommer 2020 ist mit dem Acer Predator X38P ein weiterer hochklassiger Gaming Monitor auf dem deutschen Markt. Dieser stellt die nächstgrößere Alternative zum Acer Predator X34P   dar und soll dem LG 38GL950 ordentlich Probleme bereiten. Doch er ist nicht nur größer als das kleinere Modell, er hat auch mehr Power unter der Haube.

Zusammenspiel von Gaming und Office

Der erste Eindruck des Predator X38P wirkt direkt. Der Monitor ist allein durch seinen Standfuß mehr als nur unscheinbar und wirkt sogar leicht futuristisch. Gerade Gamer dürfte dieses Design ansprechen. Der Fuß ist zwar schmal gehalten, ufert aber durch seine gezackte Form doch leicht nach vorne aus. Die wuchtige Form spiegelt sich auch am Chassis wieder, die Gehäuserückseite wird man sich aber in den seltensten Fällen ständig ansehen müssen. Durch das Komplett-Design fällt er auf einem Schreibtisch – abgesehen von seiner Größe als Ultrawide Monitor – dennoch sofort auf. 

In Sachen Ergonomie muss sich der Acer Predator X38P vor keinem Monitor der Konkurrenz verstecken, macht er doch einen sehr beweglichen Eindruck. Das Display lässt sich um 13 cm in der Höhe verstellen und der Monitor ist auf dem Fuß neigbar. Haben Sie Ihre Setup lieber stationär, ist eine VESA-Montage problemlos möglich.

Am oberen Ende des Fußes befindet sich eine Art Griff, welche sich als intelligente Kabelführung am Standfuß herausstellt. Ein wenig überraschend – wenn man die moderne Gaming-Zielgruppe betrachtet – verfügt er über keine RGB-Beleuchtung auf der Rückseite, wie es bei sonst vielen Gaming Monitoren mittlerweile zum Standard gehört. Sollten Sie nicht auf die bunten Lichter verzichten können, sollten Sie eher zum LG 38GL950G greifen. 

Curved-Display mit hoher Bildfrequenz

Insgesamt verfügt der Predator X38P über mächtig Power. Für das hochwertige Gaming sind Bildwiederholrate und Reaktionszeit maßgeblich. Hierzu liefert der Monitor konstant allerhöchste Daten. Die Reaktionszeit beträgt 1 ms und das Bild kann mit standardmäßigen 144 Hz wiederholt werden. Via Overclocking schafft der Acer sogar schnelle 175 Hz. Diese können jedoch nur über den DisplayPort-Anschluss aufgerufen werden. Nutzt man den HDMI-Anschluss bleiben einem lediglich noch 85 Hz.

Zusätzlich dazu lässt eine Auflösung von 3840 x 1600 Pixeln beinahe jedes Gamerherz höher schlagen. Außerdem verfügt der Monitor über G-Sync. Besitzer einer Grafikkarte von Nvidia können die Bildwiederholraten daher variabler nutzen.

Als direkte Schnittstelle zum Spieler dient ein Curved-IPS-Panel. Dieses ist matt und wird vom Konkurrenten LG hergestellt.

Wenige Signaleingänge, viele USB-Anschlüsse

Der Acer Predator X38P verfügt über je einen HDMI 2.0 sowie einen DisplayPort 1.4 Anschluss. Das sind vergleichsweise wenig Anschlüsse, zumal der Monitor über den HDMI-Anschluss nicht seine volle Power entfalten kann. Die Steckplätze befinden sich nach unten gewandt. Mindestens ein USB-C-Anschluss wäre durchaus noch wünschenswert gewesen. In Sachen “normaler” USB 3.0 Anschlüsse verfügt der Predator über vier. Dies wiederum sind gleich doppelt so viele wie bei der Konkurrenz von LG. Zwei von diesen Anschlüssen liegen an der Seite des Monitors und sind, im Gegensatz zu den restlichen Anschlüssen, wesentlich einfacher zu erreichen.

Zu guter Letzt verfügt der Predator noch über einen Audio-Ausgang, hier können Kopfhörer direkt eingesteckt werden. Diese werden auch nötig sein, denn der Lüfter des Acer Monitors ist vergleichsweise laut. Unklar, ob Acer auf die Nutzer hört und dieses Problem in den Griff bekommt.

Auch für Büroarbeiten nutzbar

Der Acer Predator X38P ist hauptsächlich für das Gaming konzipiert worden. Das zeigen einem auch viele Features, die Acer in dieses 38 Zoll Monster integriert hat. Er verfügt über diverse Game-Profile, die leicht mit den an der rechten Seite befindlichen Menü, inklusive Joystick-Steuerung, zu erreichen sind. Die Steuerung des Menüs klappt dabei überraschend gut. Zudem verfügt der Monitor über eine Bild-in-Bild-Funktion und einen Blaulichtfilter. Das unterstreicht die Tatsache, dass man den Monitor auch für seine Bürotätigkeiten langfristig nutzen kann. Generell ist der neue Acer-Ableger vollends darauf ausgelegt, viele Stunden mit dem Monitor am Stück verbringen zu können.

Technische Daten:

Auflösung3840 x 1600 Pixel
PanelIPS
Helligkeit300 cd/m²
Bildwiederholrate60 Hz
Reaktionszeit5 ms
HDMI1 x
DisplayPort1 x
USB Hub3 x
USB-C1 x
Power over USB-C65
Höhenverstellbar120 mm
Acer Predator X38P Gaming Monitor 37,5 Zoll (95 cm Bildschirm) 144Hz (175Hz OC), 1ms (G2G), HDMI 2.0, DP 1.4, höhenverstellbar, GSync
  • Highlights: 21:9 Gaming Monitor mit einer Auflösung von 3840x1600, DisplayHDR 400, Delta E<2, 1ms (G2G), G-SYNC
  • NVIDIA G-Sync sorgt dafür, dass die Bildwiederholfrequenz (Hz) des Monitors an die des ausgebenden Gerätes angepasst wird und somit ruckelfreie, flüssige Spielesessions ermöglicht werden.
  • Zero-Frame-Curved-Monitore kombinieren das natürliche Blickfeld und breitere Sichtfeld der Curved Form, verbindet sich nahezu perfekt mit den schlanken Rahmen der Zero-Frame Konzepte die Multi-Monitor-Setups nahezu randlos möglich machen.

Letzte Aktualisierung am 22.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Fazit

Fazit
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Mit der aktuellsten Technik verfügt man über eine wahrhaftige Gaming-Maschine, wenn man sich für den Acer Predator X38P entscheidet - sofern man über eine Nvidia Grafikkarte verfügt. Zwar sind die Anschlüsse nicht gerade praktisch montiert, im Gegensatz zum LG 38GL950G verfügt er jedoch über eine etwas bessere Ergonomie. In Sachen Display nehmen sich die beiden Konkurrenten dieser Preisklasse nichts. Insgesamt entscheiden Nuancen und persönliche Präferenzen, beispielsweise ob man vier USB 3.0 Anschlüsse benötigt oder zwei ausreichend sind.
Mit der aktuellsten Technik verfügt man über eine wahrhaftige Gaming-Maschine, wenn man sich für den Acer Predator X38P entscheidet - sofern man über eine Nvidia Grafikkarte verfügt. Zwar sind die Anschlüsse nicht gerade praktisch montiert, im Gegensatz zum LG 38GL950G verfügt er jedoch über eine etwas bessere Ergonomie. In Sachen Display nehmen sich die beiden Konkurrenten dieser Preisklasse nichts. Insgesamt entscheiden Nuancen und persönliche Präferenzen, beispielsweise ob man vier USB 3.0 Anschlüsse benötigt oder zwei ausreichend sind.
73/100
Total Score
  • Bildqualität
    87/100 Sehr gut
    IPS-Panel von LG mit gewohnt guter Qualität
  • Ausstattung
    72/100 Befriedigend
    Viele Features, die gerade Gamer ansprechen aber auch im Homeoffice ihre Verwendung finden. Dank 4 USB-Ports sehr anschlussfreudig, lediglich USB-C fehlt.
  • Ergonomie
    77/100 Gut
    130 mm in der Höhe verstellbar, das ist über dem Durchschnitt. Leider lässt sich der Monitor aber nicht drehen.
  • Energieverbrauch
    56/100 Ausreichend
    Auch wenn es sich um einen Gaming-Monitor handelt, der eh mehr Energie benötigt, ist der Stromverbrauch im Vergleich etwas zu hoch.